Flechtfrisuren

Verflochten

Der Sommer ist da und die Zeit der Feste und Feiern beginnt. Höchste Zeit also, ein paar neue Flechtfrisuren auszuprobieren. Viel Spaß beim Nachmachen.

Die mit den langen Haaren

Das wirklich Knifflige am Lockenmachen (diejenigen, die sich auskennen, dürfen diesen Absatz gerne überspringen) ist die richtige Drehtechnik (siehe Bild).
Vorab die Haare mit einem Schutzspray vor der Hitze schützen. Am besten nimmt man eine Strähne zwischen die Hitzestäbe und dreht das Ganze in Richtung Kopf um 180°. Mit dem Glätteisen die Strähne langsam entlang fahren.

Weiter geht es mit einem schwedischen Zopf: Hierzu nimmt man eine ausreichend dicke Strähne vom Oberkopf und teilt sie in drei Teile. Nun beginnt man mit einer äußeren Strähne, die man unter die mittlere und über die äußere hebt. Danach hebt man die mittlere Strähne über die äußere. Nun nimmt man an den beiden äußeren Strähnen je eine weitere Strähne Haare auf und beginnt anschließend wieder bei Schritt 2. Bei der Wiederholung werden weitere Strähnen aufgenommen. Die Strähnen für einen lockeren Look ein wenig aus dem Zopf ziehen.

Anschließend wird eine Strähne mit einem französischen Zopf geflochten. Hierzu nimmt man eine Strähne unter dem ersten Zopf und teilt die Haare in drei Teile auf. Nun wird eine äußere Strähne über die mittlere gehoben und anschließend die andere äußere Strähne über die mittlere gehoben. Diesen Schritt so oft wiederholen (keine weiteren Strähnen aufnehmen), bis man die Haare am Hinterkopf mit einem Haargummi befestigen kann.

Wenn alles mit einem Haargummi befestigt wurde, geht es an das Eindrehen des Dutts. Hierfür teilt man die Haare in zwei Strähnen. Jede Strähne wird einzeln mit dem Uhrzeigersinn gedreht und anschließend werden beide Strähnen gegen den Uhrzeigersinn ineinander gedreht. Anschließend wird der Zopf am Haargummi zu einem Dutt gewickelt und festgesteckt.

Die mit den stufigen Haaren

Zuerst einmal müssen ein paar Locken her. In der ersten Anleitung wurde bereits eine Lockentechnik beschrieben, doch natürlich gibt es auch andere Varianten (wie beispielsweise Lockenwickler, die jedoch mehr Zeit beanspruchen).

Zunächst ein paar Haare am Hinterkopf auftoupieren und mit Bobby Pins befestigen, sodass der Kopf schön geformt aussieht.

Nun werden die Haare geflochten: Man teilt am Oberkopf drei Strähnen auf und legt die obere über die mittlere. Danach führt man die untere Strähne über die mittlere und beginnt anschließend wieder bei Schritt 2. Bei der Wiederholung werden weitere Strähnen aufgenommen, sodass sich der Zopf entlang des Kopfes bildet. Anschließend werden die seitlichen Haare in sich gedreht und ebenfalls festgesteckt. Voilà!

Die mit den vielen Haaren

Menschen mit dicken oder vielen Haaren wissen häufig nicht, wohin damit. Also gibt es hier eine einfache Anleitung für eine freche, aber leicht zu handhabende Frisur.

Für diese Frisur benutzt man am besten unsichtbare Gummibänder. Zuerst macht man einen Zopf mit dem oberen Deckhaar.

Anschließend fährt man fort, indem man den nächsten Zopf unter den ersten setzt. Um die Schleifen zu machen, muss der obere Zopf geteilt und um den unteren Zopf zusammengebunden werden.

Wenn alle Haare in Zöpfe gebunden sind, werden einzelne Strähnen herausgezogen, sodass die Frisur fluffiger wird.

DIY "Do It Yourself"

Veröffentlicht: 27. Mai 2019

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