Grilltrends 2019

GRILL.GUT

Heiß begehrt unter den Grilltrends ist momentan das Barbecue. „Dafür eignen sich Fleischsorten wie Pulled Pork vom Schweinenacken, Brisquet aus der Rinderbrust oder Beef Ribs, ein Stück vom Rinderrücken“, erklärt Metzgermeister Simon Pleintinger.

Beim Barbecue ist vor allem das langsame Grillen mit indirekter Hitze wichtig. Das Fleisch braucht dafür mehrere Stunden, damit es saftig und zart wird. Wer Zeit sparen möchte, kann aber auch schon vorgegartes Fleisch verwenden, das beim Metzger erhältlich ist. Für die Zubereitung des Barbecues ist der Smoker am besten geeignet. „In dem holz- oder kohlebefeuerten Grill liegen Fleisch oder Fisch nicht direkt über dem Feuer oder der Glut, sondern werden im heißen Rauch bei niedriger Temperatur gegart oder geräuchert“, sagt Hubert Macht, Geschäftsführer der Grillherstellerfirma MHM Metallformteile.

Zum Aromatisieren des Grillguts sind Räucherchips in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich, die dem Fleisch ein ganz besonderes rauchig, würziges Aroma verleihen. Diese können auch bei herkömmlichen Gartengrills verwendet werden. „Jedoch sollte man aufpassen, dass der Rauch nicht unmittelbar an das Fleisch gelangt, weil der Geschmack sonst zu intensiv wird“, empfiehlt der Grillprofi.

Smoken ist sicherlich die authentisch amerikanische Art des Barbecues. Aber auch der Kugelgrill ist für die schonende Garmethode geeignet. Über der heißen Kohle wird das Fleisch kurz angebraten, bevor es bei geschlossenem Deckel und geringer Hitze zieht.

Saftig dank Oberhitzegrill

Mehrere Stunden am heißen Rost zu verbringen, ist sicherlich nicht für jeden etwas. Eilige Grillmeister sollten deshalb auf einen Gas- oder Elektrogrill zurückgreifen. Knusprige Fleischspieße und saftige Steaks lassen sich in einem Oberhitzegrill in wenigen Minuten zubereiten.

Bei der Auswahl des Fleisches sollte man beachten: Umso marmorierter, desto saftiger bleibt es beim Braten. „Ein Schweinenacken beispielsweise ist fetthaltiger als eine Schweinelende und daher besser zum Grillen geeignet. Gleiches gilt für Rindfleisch“, erklärt Simon Pleintinger.

Eingelegt wird das Fleisch am besten mit frischen Kräutern, Meersalz, Pfeffer und hoch erhitzbarem Rapsöl. Die Marinade sollte etwas entfernt werden, bevor das Grillgut auf den Rost gelegt wird, damit es nicht verbrennt.

Kulinarik, Regional, Rezeptidee

Veröffentlicht: 3. Juni 2019

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