ÖPNV

Mehr Bus wagen

Linienbündel, Nahverkehrskonzept, Durchbindungen, Ende der Bedienverbote – Begriffe, die alle nur eines ausdrücken: Der Landkreis hat viel getan, um das Busfahren für alle deutlich attraktiver zu machen. Jetzt heißt es: Einsteigen, bitte!

Seit September gibt es durch das neue Nahverkehrskonzept deutlich mehr öffentliche Bus-Linien, die besser aufeinander abgestimmt sind. Schüler fahren auch in ihrer Freizeit kostenlos mit dem Bus und Rufbusse ergänzen das klassische Liniensystem.

Jeder darf in den Bus

Möglich wurde das durch das Zusammenlegen von zwei vorher parallel laufenden Systemen: dem öffentlichen Nahverkehr, den jeder nutzen durfte und den Schulbussen, die den Schülern vorbehalten waren. Durch das Zusammenlegen der entsprechenden Fahrten und damit auch der Mittel sind mehr Mittel für den Nahverkehr vorhanden, ergo gibt es mehr Linien, die von allen Bürgern, ob jung, ob alt, ob Schüler oder Urlaubsgast genutzt werden können (siehe Plan rechts).

Die einzelnen Linien sind im neuen Konzept auch noch deutlich besser aufeinander abgestimmt. Umsteigen auf weiterführende Linien wird dadurch einfacher oder überhaupt erst möglich.

Sozusagen als Ausgleich für die Schüler, die sich ihren Schulbus jetzt mit anderen Fahrgästen teilen müssen, gibt es ein besonderes Zuckerl: Sie erhalten auf Antrag eine kostenlose Upgrade-Karte. Diese bietet ihnen in ihrer Freizeit unbegrenzte Mobilität im gesamten Landkreis – und auf den Linien 100 und 200 sogar bis Passau.

Formlose Anträge nimmt die Mobilitätszentrale im Landratsamt entgegen (siehe unten).

Neu sind auch die so genannten Rufbusse. Sie fahren nur auf vorherige Bestellung. Rufbusse sind in den jeweiligen Fahrplänen gelb hinterlegt. Die Bestellung der Fahrt erfolgt telefonisch oder per Mail bei der Mobilitätszentrale im Landratsamt (siehe unten). Die Bestellung muss mindestens eine Stunde vor Fahrtbeginn erfolgt sein.

Alle Fahrpläne, Änderungen und weitergehende Informationen zum Nahverkehr finden sich unter www.frgmobil.de. Wer sich dort nicht zurecht findet, kann sich immer direkt an die Mobilitätszentrale im Landratsamt (siehe unten) wenden. Mit diesen beiden Informations- und Hilfsangeboten sorgt der Landkreis dafür, dass die Schwelle auf den Nahverkehr umzusteigen in allen Altersschichten möglichst niedrig ist.


Mobilitätszentrale
Wolfkerstraße 3
94078 Freyung
Tel.: 08551 57320
oepnv@landkreis-frg.de
rufbus@landkreis-frg.de
www.frgmobil.de

Öffnungszeiten:
Mo–Do: 8–15 Uhr
Fr: 8–12 Uhr

gesponsert, Regional

Veröffentlicht: 13. Dezember 2018